Klimaanlagen

Die Sommer werden immer heißer – Daher entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Klimaanalage in ihren vier Wänden. Ein angenehmes Wohlfühlklima ist zwar für jeden Menschen unterschiedlich, in unseren Breiten liegt es aber durchschnittlich zwischen 19 und 22 Grad. Die Luftfeuchtigkeit beträgt dabei gerne 40 bis 50%. Klimaanlagen sorgen, unabhängig von Wetter, Außentemperatur und Saison dafür, dass die klimatischen Zustände Zuhause oder im Büro so gehalten werden, wie gewünscht.

Die verschiedenen Anlagen unterscheiden sich in den laufenden Betriebskosten, der Mobilität und der Höhe der Anschaffungskosten. Auch muss, um ein optimales Kosten/Nutzen-Ergebnis zu gewährleisten, das individuelle Raumvolumen berechnet werden, unter Berücksichtigung der Gebäudeart.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die drei Arten von Klimaanlagen vorstellen.

Welche Arten von Klimaanlagen gibt es?

Auf dem Markt gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten von Klimaanlagen:

  • Wärmepumpe
  • Mobile Klimaanlage
  • Split-Klimaanlage

Schauen wir uns diese mal genauer an und betrachten die Vor- und Nachteile.

Wärmepumpe

Vorteil: Die Wärmepumpe hat den geringsten Stromverbrauch im Vergleich zu den anderen beiden.  Nachteil: Sehr hohe Anschaffungskosten. Durchschnittlich können Sie mit 12.000 – 15.000 Euro rechnen. Diese Klimaanlagenart sind bei gut gedämmten Häusern sinnvoll.

Eine Wärmepumpe kühlt nicht nur im Sommer, sondern kann in kälteren Jahreszeiten auch zum Wärmen umgekehrt werden. In warmen Monaten kann die aus den Räumlichkeiten abgezogene Wärme zu Warmwasser verarbeitet werden. Es entsteht ein Kreislauf. Dies ist sehr effizient.

Wird die Wärmepumpe auch noch mit Solarstrom betrieben, ist sie zudem noch umweltfreundlicher.

Mobile Klimaanlage

Vorteil: Nicht Standort gebunden. Nachteil: Sehr hoher Energieverbrauch, nachströmende Hitze von außen und die erhöhte Einbruchgefahr.

Diese Kompaktgeräte bekommen Sie in jedem Baumarkt. Die Anschaffungskosten liegen ab ca. 150 Euro. Allerdings sind diese Geräte Stromfresser. Ein nachteiliger Nebeneffekt ist zudem, dass Sie den Abluftschlauch über ein geöffnetes Fenster oder eine Tür führen müssen. Dies erleichtert eine Einbruchmöglichkeit. Wiederum die Sorge um warme Luft, die durch das geöffnete Fenster einströmt, können Sie getrost vernachlässigen, sofern Sie eine Fensterabdichtung für mobile Klimageräte in Gebrauch nehmen.

Split-Klimaanlage

Vorteil: Hohe Effizienz Nachteil: Hohe Anschaffungs- und Montagekosten, angebohrte Außenwände werden Wärmebrücken.

Diese Art von Klimaanlage ist die gängigste und wird fest mit dem Gebäude verbaut. Sie besteht aus zwei Elementen (Split). Ein oder mehrere innere Elemente, je nach gewünschter Anzahl Zimmer, werden im Innenraum installiert und ein äußeres Element im Außenbereich, beispielsweise an der Hauswand. Verbunden sind diese über eine Rohrleitung.

Durch das Verdampfen eines Kältemittels wird die Raumluft gekühlt. Die auskondensierte Feuchtigkeit im inneren Element, die durch den verschobenen Taupunkt entsteht, wird über einen Sammelbehälter aufgefangen oder über Rohrleitungen, je nach Ausführung, ins Abwasser geleitet.

Gute Split-Klimaanlagen liegen durchschnittlich zwischen 1.500 und 5.000 Euro.

Berechnung der benötigten Watt-Leistung einer Klimaanlage

Es hat sich eine Faustformel bewährt. Und zwar benötigt ein Kubikmeter, also Breite x Länge x Höhe eines Raumes, eine Wattleistung von etwa 30 KW. Aber wie so oft, ist auch die Beschaffenheit des Gebäudes relevant. Ist es gut gedämmt oder ein ungedämmter Altbau? Hier können Abweichungen entstehen.

Fazit

Je nach Art der Klimaanlage kann zwar der Anschaffungspreis günstig sein, jedoch der Stromverbrauch enorm. Hier liegt die Split-Klimaanlage in der Mitte, während eine Wärmepumpe zwar umweltfreundlich ist und geringe bis gar keine Stromkosten aufweist (je nachdem, ob mit Solar kombiniert), aber die Anschaffungskosten für viele eine Hürde darstellen. Für eher kurze Abkühlung oder auf Reisen mit z.B. einem Wohnmobil, eignen sich mobile und kompakte Klimageräte. Sie sind sehr günstig in der Anschaffung, aber nichts für den Dauerbetrieb, da diese echte Stromfresser sind und insbesondere im Erdgeschoss Einbruchmöglichkeiten erleichtern. Denn bei dieser Klimaanlage muss der Abluftschlauch aus Fenster oder Tür schauen.

Am besten Sie lassen sich durch uns als Spezialisten beraten. Wir ermitteln Ihren Leistungsbedarf anhand Ihres Gebäudes und kümmern uns um alles Weitere, von Beschaffung bis Inbetriebnahme. Ihr Budget behalten wir dabei im Auge.

Ihr Kontakt zu uns:

info@bms-gebaeudetechnik.de

Oder Tel.: 03473 - 870 40

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